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AUFTRAG MOBIL

Auftragszettel digital: vom Telefonat direkt zum Techniker

Der klassische Auftragszettel wandert vom Telefon an die Pinnwand, ins Fahrzeug und irgendwann zurück ins Büro. Digital bleibt derselbe Vorgang zentral: Die Anfrage wird einmal erfasst, dem Mitarbeiter zugewiesen und nach der Arbeit als Servicebericht abgeschlossen.

PraxisleitfadenFür kleine Betriebe & KMUPraxisredaktion: Benjamin GerlachAktualisiert August 2026
KURZ GESAGT

Ein digitaler Auftragszettel enthält Kunde, Einsatzort, Ansprechpartner, Aufgabenbeschreibung, Termin, Priorität und zuständigen Mitarbeiter. Er ist unterwegs erreichbar und wird nach dem Einsatz nicht neu abgeschrieben, sondern direkt dokumentiert und weiterverarbeitet.

TYPISCHE PROBLEME

Kommt dir das bekannt vor?

  • Telefonnotizen werden unvollständig weitergegeben.
  • Änderungen erreichen den Techniker erst nach Rückfrage.
  • Auftragszettel bleiben im Fahrzeug oder gehen verloren.
  • Büro und Außendienst kennen unterschiedliche Arbeitsstände.
  • Nach Abschluss werden alle Angaben erneut in ein anderes System übertragen.
01

Die Kundenanfrage einmal strukturiert aufnehmen

Schon beim ersten Telefonat sollten Kunde, Rückrufnummer, Einsatzort, Problem, Dringlichkeit und gewünschter Zeitraum getrennt erfasst werden. Fotos oder Dokumente können ergänzen, ersetzen aber keine kurze verständliche Aufgabenbeschreibung.

Fehlende Angaben werden als offene Rückfrage markiert. So erkennt die Disposition vor der Terminvergabe, ob Zugang, Ansprechpartner, besondere Geräte oder weitere Unterlagen benötigt werden.

02

Zuweisung und Termin gehören zusammen

Ein Auftrag ohne Zuständigkeit bleibt liegen; ein Kalendereintrag ohne Arbeitsbeschreibung erzeugt Rückfragen. Der digitale Auftragszettel verknüpft deshalb Aufgabe, Termin und Mitarbeiter. Verschiebungen ändern denselben Vorgang statt eine zweite Kopie zu erzeugen.

Der Techniker sieht seine relevanten Aufträge und nicht automatisch sämtliche Termine des Betriebs. Das hält die mobile Oberfläche übersichtlich und schützt interne Informationen.

03

Vor Ort vom Auftrag zur Dokumentation wechseln

Kunde, Einsatzort und Aufgabenbeschreibung müssen beim Öffnen bereits vorhanden sein. Der Mitarbeiter ergänzt Leistungen, Material, Zeiten, Bilder und Hinweise. Dadurch wird aus dem geplanten Auftragszettel die tatsächliche Dokumentation.

Kann der Einsatz nicht abgeschlossen werden, entsteht eine klar benannte Restaufgabe oder ein Folgeeinsatz. Der ursprüngliche Vorgang bleibt als gemeinsame Akte erhalten.

04

Nach Abschluss nicht wieder von vorn anfangen

Ein fertiger Bericht aktualisiert den Auftragsstatus und steht dem Büro unmittelbar zur Verfügung. Je nach Paket können Positionen in Rechnung oder Kalkulation weiterlaufen. Der digitale Auftragszettel endet damit nicht als PDF in einem Download-Ordner.

Suche und Filter nach Kunde, Mitarbeiter, Datum und Status werden wichtig, sobald mehrere Aufträge gleichzeitig laufen. Sie ersetzen die visuelle, aber begrenzte Übersicht einer Pinnwand.

PRAXIS-CHECKLISTE

Inhalt eines digitalen Auftragszettels

  1. 01Kunde und Ansprechpartner
  2. 02Einsatzadresse
  3. 03Problem und Arbeitsziel
  4. 04Priorität und Fälligkeit
  5. 05Termin und Dauer
  6. 06Zuständiger Mitarbeiter
  7. 07Unterlagen und Hinweise
  8. 08Status und Folgeaufgabe
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Gerliport verbindet Aufgabe, Kalender und Bericht

Ein Auftrag wird als Aufgabe mit Kunde, Termin und Zuständigkeit angelegt. Der Techniker öffnet denselben Vorgang mobil und erstellt daraus den Servicebericht. Büro und Außendienst arbeiten dadurch am gleichen Stand.

  • Kundenbezug
  • Termin und Zuständigkeit
  • Mobile Bearbeitung
  • Direkter Übergang zum Bericht
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HÄUFIGE FRAGEN

Was Betriebe dazu wissen möchten

Was ist der Unterschied zwischen Auftragszettel und Servicebericht?+

Der Auftragszettel beschreibt die geplante Arbeit. Der Servicebericht dokumentiert, was tatsächlich ausgeführt, verwendet und festgestellt wurde.

Kann ein Auftrag verschoben werden?+

Ja. Termin und Zuständigkeit können geändert werden, ohne den Kundenauftrag neu anzulegen. Die Änderung sollte für die betroffenen Benutzer sichtbar werden.

Sind Fotos im digitalen Auftragszettel sinnvoll?+

Fotos können Ausgangslage, Typenschilder oder örtliche Besonderheiten zeigen. Sie sollten dem richtigen Vorgang zugeordnet und datenschutzkonform verarbeitet werden.