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Cloud-Handwerkersoftware: überall arbeiten, ohne eigenen Server

Cloud-Handwerkersoftware läuft im Browser und speichert betriebliche Daten zentral. Büro, Tablet und Smartphone greifen auf denselben Stand zu, ohne dass auf jedem Gerät eine eigene Installation gepflegt werden muss. Dafür braucht es einen verlässlichen Anbieter und klare Regeln für Zugang, Sicherung und Export.

PraxisleitfadenFür kleine Betriebe & KMUPraxisredaktion: Benjamin GerlachAktualisiert August 2026
KURZ GESAGT

Cloud-Handwerkersoftware eignet sich besonders für kleine Teams mit Büro und Außendienst. Sie ist geräteunabhängig und zentral aktuell. Prüfe vorab Verschlüsselung, Benutzerrechte, Backup, Auftragsverarbeitung, Export und Verhalten bei einer vorübergehend schlechten Internetverbindung.

TYPISCHE PROBLEME

Kommt dir das bekannt vor?

  • Büro und Baustelle arbeiten mit unterschiedlichen Datenständen.
  • Lokale Programme müssen auf mehreren Geräten installiert und aktualisiert werden.
  • Dateien werden per E-Mail oder Messenger zwischen Geräten verschickt.
  • Ein defekter Büro-PC gefährdet den einzigen aktuellen Datenbestand.
  • Zugriffe ausgeschiedener Mitarbeiter lassen sich schwer kontrollieren.
01

Was Cloud in der täglichen Arbeit verändert

Ein neuer Termin, eine geänderte Aufgabe oder ein abgeschlossener Bericht steht zentral zur Verfügung. Das Büro muss keine Dateien verteilen und der Techniker keine Versionen abgleichen. Der Browser wird zur gemeinsamen Arbeitsoberfläche auf vorhandenen Geräten.

Der Nutzen ist besonders groß, wenn nicht nur Dokumente gespeichert, sondern Kunde, Termin, Aufgabe und Bericht miteinander verknüpft werden. Ein einfacher Online-Ordner ersetzt noch keine durchgängige Handwerkersoftware.

02

Sicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe

Der Anbieter muss Übertragung, Speicherung, Mandantentrennung und Sicherungen technisch schützen. Der Betrieb bleibt für sichere Passwörter, passende Rollen, aktuelle Geräte und das sofortige Sperren nicht mehr benötigter Konten verantwortlich.

Für personenbezogene Daten sollte eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung vorliegen. Frage außerdem nach Speicherort, Unterauftragnehmern, Wiederherstellung aus Backups und dem Umgang mit Sicherheitsvorfällen.

  • Verschlüsselte Verbindung
  • Personengebundene Konten
  • Rollen und Berechtigungen
  • Regelmäßige Backups
  • Auftragsverarbeitung
  • Nachvollziehbarer Datenexport
03

Was passiert ohne Internet?

Eine browserbasierte Anwendung benötigt grundsätzlich eine Verbindung. Manche Funktionen können Eingaben vorübergehend lokal puffern, doch Umfang und Grenzen müssen konkret getestet werden. Für typische Einsatzgebiete sollte der Betrieb prüfen, ob Mobilfunk oder Kunden-WLAN ausreichend verfügbar sind.

Wichtige Kontaktdaten und Tagesinformationen sollten so organisiert sein, dass ein kurzer Netzausfall nicht den gesamten Einsatz stoppt. Dauerhaftes Offline-Arbeiten und sofortige Synchronisation sind unterschiedliche Anforderungen.

04

Daten müssen den Betrieb wieder verlassen können

Cloud bedeutet nicht, dass Daten beim Anbieter gefangen sein dürfen. Kunden, Kataloge und betriebliche Stammdaten sollten in verständlichen Formaten exportierbar sein. Dokumente benötigen eine vollständige Sicherungsmöglichkeit, die auch außerhalb der Anwendung lesbar bleibt.

Teste den Export vor dem produktiven Start. Dadurch zeigt sich früh, ob nur einzelne Listen oder tatsächlich der benötigte Datenbestand gesichert werden kann.

PRAXIS-CHECKLISTE

Cloud-Anbieter prüfen

  1. 01Speicher- und Verarbeitungsort klären
  2. 02AV-Vertrag prüfen
  3. 03Rollen praktisch testen
  4. 04Backup und Wiederherstellung erklären lassen
  5. 05Internetausfall durchspielen
  6. 06Vollständigen Export ausprobieren
  7. 07Supportweg dokumentieren
PASSENDE GERLIPORT-LÖSUNG · BASIS

Gerliport läuft direkt im Browser

Gerliport ist für Desktop, Tablet und Smartphone ausgelegt. Benutzer arbeiten mit personengebundenen Konten am gemeinsamen Datenstand; verständlich benannte Exporte und Datensicherungen unterstützen die Kontrolle über den eigenen Bestand.

  • Keine lokale Installation
  • Gemeinsamer Datenstand
  • Rollenbasierte Zugriffe
  • CSV- und Datensicherungsfunktionen
14 Tage kostenlos ausprobieren →
HÄUFIGE FRAGEN

Was Betriebe dazu wissen möchten

Muss Cloud-Handwerkersoftware installiert werden?+

In der Regel nicht. Ein aktueller Browser genügt. Je nach Gerät kann die Website zusätzlich wie eine App auf dem Startbildschirm abgelegt werden.

Wem gehören die gespeicherten Daten?+

Die betrieblichen Daten bleiben Daten des Kunden. Vertrag und Exportfunktionen sollten klar regeln, wie sie genutzt, gesichert und bei Vertragsende herausgegeben oder gelöscht werden.

Funktioniert Cloud-Software auf dem Tablet?+

Ja, wenn die Oberfläche responsiv und für Touch-Bedienung ausgelegt ist. Das sollte mit den im Betrieb eingesetzten Geräten praktisch getestet werden.